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Presse: Deutsche Postbank warnt vor drohenden Lasten 14.01.2010
aktiencheck.de
Bonn (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Postbank AG (Postbank) (ISIN DE0008001009 / WKN 800100) dämpft bereits Wochen vor Bekanntgabe der Bilanz für das Jahr 2009 mit klaren Worten die Markterwartungen.
Wie erst am Mittwoch bekannt wurde, betonte Finanzchef Marc Hess am Montag bei einer Investoren-Veranstaltung in New York, dass das Institut derzeit "gewisse Risiko-Positionen" auf den Prüfstand stelle, schreibt das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). In der 39-seitigen Präsentation heißt es mehrfach: "Dies könnte zu zusätzlichen Belastungen im vierten Quartal 2009 führen." Zwar kündigt Hess diese nicht explizit an.
Nach Informationen der Wirtschaftszeitung sei jedoch noch nicht einmal ein Verlust ausgeschlossen. Einige Marktteilnehmer verweisen zudem darauf, dass eine solch deutliche Warnung wie die des Postbank-Finanzchefs gut eine Woche nach Bilanzstichtag nicht ohne Bedacht gefallen sein dürfte. "Die nächste Stufe wäre da nur noch eine Gewinnwarnung", hieß es.
Momentan gehen die Analysten für die Postbank, an der die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) mit knapp 30 Prozent beteiligt ist, im Schnitt von einem Nettoquartalsgewinn von 39 Mio. Euro aus. Nach den jüngsten Äußerungen könnte sich diese Prognose laut dem Bericht aber als zu optimistisch erweisen. Ende September wies die Postbank vor Steuern ein Minus von 219 Mio. Euro aus, unter dem Strich stand dank Steuereffekten ein Gewinn von 112 Mio. Euro.
Die Aktie der Deutschen Postbank notierte zuletzt mit einem Minus von 0,42 Prozent bei 23,73 Euro. (14.01.2010/ac/n/d)
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